Mögliche Symptome eines "Reizdarmes"
- Durchfall / Verstopfung

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- Blähungen / Gasabgang
- Bauchschmerzen / Krämpfe
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten / Allergien
- Müdigkeit, Schlappheit, Konzentrationsstörungen, "benebeltes Gefühl"
- erhöhte Infektneigung
- Gewichtsverlust
Ganzheitliche Analytik beim Symptomkomplex Reizdarm
Ich bitte meine Patienten grundsätzlich darum, alle vorherigen Untersuchungsergebnisse mitzubringen. So kann ich mir einen Überblick verschaffen, was bereits mit welchem Ergebnis untersucht wurde. Auch werden ggf. Doppeluntersuchungen vermieden und ich kann direkt erläutern, wo der Unterschied zu der von mir geplanten Diagnostik liegt. Es können unterschiedliche Hintergründe für die Symptome verantwortlich sein. Deswegen steht meist an erster Stelle eine ausführliche Stuhlanalyse. Oftmals kommt hier der Einwurf, dass dies schon gemacht wurde. Leider wird beim Arzt allerdings meist nur auf Blut im Stuhl und einige Parasiten sowie vielleicht noch Pilze untersucht. Viel mehr findet leider seltenst statt. Damit werden die Erreger als Ursache ausgeschlossen und das Kapitel Stuhlanalyse ist als erledigt abgeschlossen.
Die ganzheitliche Basis-Stuhlanalyse beinhaltet:
- den Stuhl pH-Wert
- die sogenannte Darmflora/ das Mikrobiom, also bestimmte gesunde=wichtige Bakterien für uns (Lakobazillen, Enterokokken und weitere) und auch die Untersuchung auf pathogene (krankmachende) Keime (Klebsiellen, Clostridien u.v.m.)
- Untersuchung auf Candida (Pilze, Hefen)
- Verdauungsrückstände
- Entzündungsmarker
- Funktion der Bauchspeicheldrüse
- Rückresorption der Gallensäuren
- sIgA
- ggf. Antikörper auf bestimmte Eiweiße (bei Verdacht auf Glutenunverträglichkeit), Histamin (bei Verdacht auf Histamintoleranz), Zonulin (bei Verdacht auf Leaky Gut)
Erläuterung:
Der Stuhl- pH ist wichtig, da alles ein eigenes Milieu hat, in dem es funktioniert und sich wohl fühlt. Ob Blut, Speichel, Magensäure - alles hat einen bestimmten und unterschiedlichen (!) pH-Wert. So verhält es sich auch im Darm. Schwankungen können zu verschiedensten Störungen und Erkrankungen führen. Somit ist dies die Basis für ein gutes Funktionieren aller Stoffwechselprozesse im Darm.
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Therapie Reizdarm
Es findet eine Auswertung des Befundes und ggf. weitere Folgeuntersuchungen (Mikronährstoffe, weitere Entzündungsparameter, Ausschluß von Nahrungsmittelallergenen wenn nötig) statt. Diese werden ausführlich erklärt und mit dem Patienten besprochen. Es wird darauf hin meist auf verschiedenen Ebenen therapiert. Ein individueller Therapieplan wird erstellt. Wir bewegen und behandeln hier ein Ökosystem, was in sich stabil ist, wenn auch "falsch funktioniert". Dass bei einer Umstellung ins gesunde Milieu, in die richtige Darmbesiedlung, in entzündungsfreies Gewebe, beim "Vertreiben" der krankmachenden Erreger usw. man schon etwas "merken" wird, sollte man sich bewußt sein. Aber auch, dass die Therapie des Reizdarmes eine geraume Zeit in Anspruch nimmt, sollte sich jeder Patient verdeutlichen. Je nachdem, wie schwer die Schädigung ist, wird ein Stufenplan erstellt. Die Mithilfe des Patienten bei der Umstellung von schädlichen Ernährungsgewohnheiten, bei der regelmäßigen Einnahme der Präparate und der Rücksprache mit dem Therapeuten, ist Vorraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.
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- zur Entsäuerung/ Entgiftung
- schleimhautschützend/ aufbauend
- Verdauungsdrüsen anregend
- Enzyme
- Präbiotika / Probiotika
- entzündungshemmende Präparate
- ätherische Öle, Magnesiumperoxid, Essig - Präparate
- Isopathika, Immunmodulatoren
- Orthomolekulare Therapie (Mikronährstoffe)
